Japan hebt Massnahmen wegen Maul- und Klauenseuche auf
Ende Juli hat Japan die letzten Restriktionen in Bezug auf den Maul- und Klauenseuche Ausbruch aufheben. Damit konnte die kritische Situation, die seit April bestand, bereinigt werden (lesen Sie dazu unsere Beiträge von Mai und Juni).
Ob der Seuchenzug tatsächlich beendet ist, wird sich erst in einigen Monaten zeigen. Die drastischen Massnahmen seitens Japans haben jedoch gewirkt: in betroffenen Regionen wurden Tiere gekeult und in umliegenden Gebieten mussten Rinder und Schweine geimpft werden, um die Ausbreitung der Krankheit zu bremsen. Auch der Tierverkehr wurde stark einschränkt und die Hygienemassnahmen auf Betrieben wurden verstärkt. Die Bekämpfung war intensiv. Und dennoch brauchte es Monate, um den Seuchenzug unter Kontrolle zu bringen – und die ökonomischen Verluste sind gross.
Bis heute ist nicht klar, wie der MKS-Erreger nach Japan verschleppt wurde. Gemäss einer Erbgut-Analyse ist der Erreger in Japan der gleiche wie jener in China und Korea. Die Krankheit wurde deshalb möglicherweise durch illegale Importe nach Japan gebracht.


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