An der IWC-Tagung in Marokko konnten sich die Staaten auf keinen Kompromiss einigen. Die Diskussionen werden nun nach dem Meeting, spätestens in einem Jahr beim nächsten Treffen, weitergeführt. Damit bleibt zwar das Moratorium in Kraft. Für die Wale sind das aber keine guten Neuigkeiten: Man muss damit rechnen, dass neben dem Moratorium der Walfang einiger Nationen weitergeht – ausserhalb internationaler Kontrolle. Die Schweiz engagiert sich für den Schutz der Wale, für einen nachhaltigen Walfang, was bedingt, dass jeglicher Walfang nur im Rahmen strikter Kontrolle durch die IWC stattfindet. Dazu braucht es aber international einen Kompromiss. Dieser hätte bedeutet, dass zumindest in den nächsten Jahren weniger Wale gejagt worden wären. Trotz an sich konstruktiver Diskussionen: Ob man den Walfang in den kommenden Jahren wieder unter internationale Kontrolle bringt, bleibt damit offen.