Zum Schutz vor der Blauzungenkrankheit braucht die Schweiz auch 2010 eine hohe Impfrate. Landwirtschaftliche Organisationen, die Tierärzteschaft und die Veterinärbehörden empfehlen Tierhaltenden, ihre Tiere durch eine Impfung vor Ansteckung zu schützen.

Der Schweizerische Bauernverband empfiehlt den Landwirten, ihre Tiere gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. Die Impfung schützt die Tiere wirkungsvoll vor der Krankheit und hilft wirtschaftliche Schäden auf den Betrieben zu verhindern. Gesunde Tiere sind die Voraussetzung für eine glaubwürdige und erfolgreiche Landwirtschaft. Schützen Sie daher die Tiere mit der Impfung und helfen Sie mit, die Blauzungenkrankheit in der Schweiz zurückzudrängen!
Hansjörg Walter, Präsident Schweizerischer Bauernverband

 

Die Impfkampagne gegen die Blauzungenkrankheit bedeutet für die Tierärztinnen und Tierärzte in der Schweiz einen beträchtlichen Zusatzaufwand. Sie leisten diesen Einsatz gerne und aus Überzeugung. Der Vergleich mit der Situation in anderen Ländern Europas beweist es eindrücklich: Dank der Impfung werden unsere Tierbestände umfassend geschützt, und die Landwirtschaft wird vor enormen Schäden bewahrt. Der Einsatz lohnt sich für alle.
Charles Trolliet, Präsident der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte

 


Wer seine Tiere impft, hilft mit, damit nicht nur seine, sondern die Viehbestände der ganzen Schweiz geschützt werden.
Markus Zemp, Präsident Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter

Die Blauzungenbekämpfung ist im letzten Jahr erfolgreich verlaufen. Auch im 2010 ist das Impfen gegen die Blauzungenkrankheit obligatorisch; Ausnahmen ohne besondere Begründung sind aber möglich. Es ist für unsere Tierbestände zwingend, dass wir einen hohen Impfschutz garantieren, denn nur so können wir die Gesundheit erhalten und Leiden und Ausfälle verhindern. Damit leisten wir einen gemeinsamen Grundbeitrag für ein gesundes Viehwirtschaftsjahr, welcher die Tierzucht Schweiz stärkt.
Andreas Aebi, Präsident swiss herdbook

 

Die Blauzungenkrankheit konnte 2008 und 2009 mit den Impfungen in der Schweiz erfolgreich zurückgedrängt werden. Doch wir müssen auch für die Zukunft gerüstet sein. Unser Land ist seit mehr als einem Jahr starken ökonomischen Turbulenzen ausgesetzt, die auch die Landwirtschaft betroffen haben. Die Konsumenten erwarten auch weiterhin eine inländische Produktion von gesundem Lammfleisch. Wir Schafhalter wollen das Risiko eines Ausbruchs der Blauzungenkrankheit mit all den Folgen nicht tragen und empfehlen deshalb, unsere Schafe auch im 2010 mit der Impfung zu schützen.
German Schmutz, Präsident Schweizerischer Schafzuchtverband